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Ein Vorgehen nach personenzentriertem Ansatz

Die Mitglieder des CAPI kommen aus den verschiedensten Bereichen; zum grossen Teil sind sie Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter und aus der Verwaltung. Sie haben sich mit dem Ziel zusammengefunden, den Ausländern in unserer Region die Möglichkeit zu geben, bei Krisensituationen Unterstützung zu bekommen.

 

Nach dem personenkonzentrierten Ansatz des amerikanischen Psychologen Carl R. Rogers, besitzt jedes Lebewesen in sich den Wunsch und die Kapazität, sich in eine für sich positive, konstruktive Richtung zu entwickeln. Voraussetzung dafür ist eine Umgebung, die ihm diese Entwicklung erlaubt. Die Technik  des psychologischen Notdienstes und der Opferhilfe, helfen wirksam posttraumatische Situationen zu bewältigen. Neueste Untersuchungen , vor allem in Deutschland, zeigen die Vereinbarkeit der beiden Ansätze.

Psychologische Hilfe in Krisensituationen wird in den westlichen Ländern immer mehr geleistet, wie in Frankreich die Gründung der staatlichen medizinisch-psychologischen  Notfalleinrichtungen zeigt.

Notärzte, Vereine für psychologische Hilfe und systematischer Einsatz der Psychologen am Einsatzort der Katastrophen helfen Opfern und Angehörigen.

Es gab bisher keine Möglichkeit, in der Muttersprache der Ausländer zu helfen - notwendige Bedingung, um  psychologische Leistungen zu erbringen.

Neben den grossen Katastrophen, wo wichtige Mittel mobilisiert werden, geschehen auch kleine persönliche Unglücke, die den Betroffenen schwer zu schaffen machen, besonders, wenn sie im Ausland isoliert sind. Die Sprache, die kleinen Unterschiede der lokalen Strukturen, der speziellen Prozeduren usw. stellen zusätzliche Probleme für Personen in Schwierigkeiten da.

Wir möchten die Gesamtheit der psychologischen Bedürfnisse ausländischer Mitbürger berücksichtigen und mit den Möglichkeiten des CAPI den Rahmen für deren positive Entwicklung bieten.

 

Dernière modification : 07 December 2006